Seit der Firmengründung im Jahre 1881 hat Seiko die Gesellschaft mit revolutionären Produkten bereichert - angefangen mit der Herstellung von Japans erster Armbanduhr im Jahr 1913 und der Markteinführung der ersten Quarzarmbanduhr der Welt 1969.

Seit den Olympischen Spielen in Tokio 1964 war Seiko bei vielen internationalen Sportveranstaltungen offizieller Zeitnehmer. Seiko hatte die Ehre, Momente von unglaublicher sportlicher Spannung mit Athleten und Zuschauern weltweit zu teilen. Diese Begeisterung spiegelt sich in jeder Seiko Uhr wider. Weiterlesen

 

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Kintarō Hattori eröffnete im September 1877 als 18-Jähriger sein eigenes Uhrenreparaturgeschäft. 1881 gründete er die Firma Hattori Tokeiten, ein Reparatur- und Verkaufsgeschäft für gebrauchte Uhren. Zusammen mit dem Kauf einer alten Glasfabrik stellte er ab 1895  Taschenuhren und ab 1899 Wecker. Im Jahr 1913 folgte die Produktion von Armbanduhren

 

Ein Erdbeben 1923 zerstörte die Hauptverwaltung in Ginza und die Seikōsha-Fabrik. Kintarō Hattori investierte sein gesamtes Vermögen  und baute die Firma wieder auf. Kintarō Hattori starb 1934 im Alter von 75 Jahren.

1937 wurde die Uhrenproduktion als K.K. Daini Seikōsha – die heutige Seikō Instruments K.K. – abgespalten.

 

Seit seiner Gründung strebte man bei Seiko nach neuen Technologien und Fortschritt. 1955 wurde die erste automatische Seiko-Armbanduhr lanciert. 1963 gestattete das Observatoire Cantonal de Neuchâtel in der Schweiz die Teilnahme Seikos am Uhrenwettbewerb. Vier Jahre lang arbeitete die Firma an der Entwicklung innovativer Uhrwerke. Seiko schickte Werke des Kalibers 45 nach Neuchâtel, die in den Serien Grand Seiko und King Seiko verwendet wurden. Diese Uhren wurden als Spezialuhren vermarktet, die eine Prüfung für „speziell kalibrierte Zeitmesser“ bestanden hatten. 

 

Weihnachten 1969 brachte Seiko die erste Quarzarmbanduhr der Welt auf den Markt mit dem Namen Astron. Die Astron wurde in einer limitierten Auflage hergestellt und kostete 450.000 Yen. Seit den 1970er Jahren stellt Seiko in Großserie her und bemüht sich um stetige Innovationen für hochwertigere Quarzuhren.

 

Ab den frühen 1970er Jahren dachten die Ingenieure bei Seikos  darüber nach, die energetische Wirksamkeit mechanischer und automatischer Uhren mit der Genauigkeit von Quarzuhren zu vereinen. So wurde das Automatic Generating System (AGS bzw. A.G.S.)  vorgestellt, das durch die Armbewegung ähnlich einer mechanischen Automatikuhr Strom erzeugt. Das System führte dazu, dass die Quarzuhr beim Nichttragen stehen blieb und sich erst bei einer Bewegung automatisch auf die aktuelle Zeit und Datum einstellt. Damit kann die Gangreserve von sechs Monaten beim Kinetic System auf vier Jahre verlängert werden.

 

Seit der Einführung derKinetic-Uhren  hat Seiko weitere Technologien entwickelt. So zum Beispiel Spring Drive. Spring Drive ersetzt das schwächste Teil eines herkömmlichen mechanischen Uhrwerks, die Hemmung, durch eine Technologie, die es möglich macht, den Ablauf eines mechanischen Gehwerks durch Quarztechnologie zu steuern. 1999 kam die erste Uhr mit Spring Drive-Technologie heraus.